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PMS – die gemeinen Tage vor den Tagen


Fast jede Frau kennt es, das Prämenstruelle Syndrom, welches in der zweiten Hälfte des Zyklus auftritt. Weil die Symptome genauso vielfältig sind wie die Ursachen – und du dich ja wahrscheinlich gut mit dem Thema auskennst – geben wir dir nur einen kurzen Überblick, bevor wir dir die besten Tipps gegen PMS verraten.


Die wichtigsten Fakten zu PMS
Wusstest du, dass etwa 75 – 80 % aller Frauen mit PMS zu kämpfen haben? Du bist also nicht allein, wenn dein Körper und deine Psyche unter der Achterbahnfahrt deiner Hormone leiden. Natürlich fallen die Symptome bei jedem anders aus. Die Eine ist vielleicht bereits zwei Wochen vor der Periode reizbar oder hat depressive Verstimmungen, während eine andere erst drei oder vier Tage vor dem Einsatz der Regelblutung Beschwerden wie Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen oder Spannen in der Brust bekommt. Bei den meisten Frauen entwickelt sich die PMS besonders ab einem Alter von 30 Jahren, spätestens zur Menopause sind die Probleme aber verschwunden.

Was die Ursachen angeht, ist sich die Wissenschaft noch nicht ganz einig. Einerseits hat das Wechselspiel der weiblichen Sexualhormone wie Östrogen und Progesteron einen Einfluss, denn es wirkt sich unter anderem auf unsere Neurotransmitter im Hirn aus. Auf der anderen Seite können weitere Faktoren mit reinspielen bzw. nicht ausgeschlossen werden. Einige Forscher sehen in PMS zum Beispiel eine psychiatrische Erkrankung (ähnlich wie Depressionen), auch weil häufig sehr ähnliche Stressoren vorherrschen. Dazu zählen psychische Vorbelastungen in der Familie, private und Beziehungsprobleme, Überbelastung oder ein unvorteilhafter Melatonin-Spiegel. Aber auch dein Lebensstil kann sich auf die Stärke deiner PMS auswirken. Suchtstoffe wie Koffein, Nikotin, Alkohol und Zucker, aber auch ungenügende Bewegung und ungesunde Ernährung spielen eine große Rolle. Aber kommen wir nun zum eigentlichen Thema – was kannst du gegen deine PMS-Beschwerden tun?


Tipps gegen PMS, die wirklich helfen
Wenn du unter PMS leidest, dann hast du sicher auch schon einiges ausprobiert, um die allmonatlichen Symptome zu lindern. Das Gute ist, dass sich der Großteil der hilfreichen Methoden ganz einfach in den Alltag integrieren lässt. Deswegen haben wir unsere Tipps nicht nach den zu bekämpfenden Symptomen kategorisiert, sondern zeigen dir wirklich praktische Tipps für deine Tage vor den Tagen.

Bewegung und Wärme für Körper und Geist
Du denkst dir jetzt wahrscheinlich „Ich soll mich auch noch bewegen wenn es mir schlecht geht?“ und genauso ist es. Natürlich sollst du dich nicht im Fitnessstudio abrackern, wenn du Bauchschmerzen oder schlechte Laune hast. Aber alles, was deinen Muskeln Entspannung und deinem Kopf Beruhigung verschafft, ist hilfreich. Du kannst beispielsweise mit einem gemütlichen Spaziergang anfangen, Fahrrad fahren oder ein paar Yoga-Übungen machen. Du wirst sehen, dass du dich danach gleich viel besser fühlst. Auf lange Sicht hilft moderates Cardiotraining zusätzlich, deine Beschwerden etwas zu drosseln. Und es klingt vielleicht etwas verrückt, aber auch Sex gehört dazu. Besonders die Kontraktionen während eines Orgasmus wirken sich entspannend auf deinen Unterleib aus.

Natürlich ist auch Wärme in jeder Form schmerzlindernd und entspannend. Je nachdem, wie es dir geht und wonach dir ist, kannst du dir ein schönes Schaumbad gönnen, einen heißen Tee trinken oder auch die gute alte Wärmflasche auf deinen angespannten Unterbauch legen. Falls dir das zu viel Druck ist, kannst du wunderbar ein Heizkissen als Alternative benutzen. Erlaubt ist, was dir gut tut.


Heilpflanzen gegen PMS-Beschwerden
Bevor du bei deinem Gynäkologen direkt nach einem verschreibungspflichtigen Medikament fragst, kannst du auch auf altbewährte Heilpflanzen zurückgreifen. Vor allem wenn du zu Reizbarkeit, Aggression und Depressionen während deiner PMS-Zeit neigst, sind Johanniskraut, Melisse und Frauenmantel zu empfehlen, da sie entspannend auf dein Gemüt wirken. Letzterer enthält sogenannte Phytohormone, die dem Progesteron ähneln, und gleicht auf diese Weise deine Stimmungsschwankungen aus. Bei starken Wassereinlagerungen und Bauchschmerzen kann auch ein Tee aus Rotklee, Scharfgabe und Brennnessel wahre Wunder bewirken. Aber besonders Gänsefingerkraut sollte nicht in deinem Tee-Vorrat fehlen. Es wirkt krampflindernd, muskelentspannend und schmerzlindernd und wird seit Jahrhunderten bei Bauchschmerzen, Wadenkrämpfen und Menstruationsbeschwerden eingesetzt.

Eines der bekanntesten Mittel bei PMS ist Mönchspfeffer - und das nicht ohne Grund: Man kann ihn beinahe als Alleskönner betiteln, da er sich positiv auf viele verschiedene prämenstruelle Probleme auswirkt. Häufig wird Mönchspfeffer bei unregelmäßigem Zyklus oder einer zu starken Monatsblutung eingesetzt, aber er lindert eben auch eine Vielzahl von PMS-Beschwerden. Das liegt daran, dass das Kraut sanft in deinen Hormonhaushalt eingreift und somit die Symptome abschwächt. Wenn du zum Beispiel unter schmerzenden Brust oder Bauchkrämpfen leidest, dann kann Mönchspfeffer dir sehr gut helfen. Denn es reguliert das Hormon Prolaktin in deinem Körper, welches für deine Schmerzen verantwortlich ist.

Durch seine ausgleichende Wirkung auf das Hormon-Chaos während der zweiten Zyklushälfte, kannst du Mönchspfeffer aber auch einnehmen, wenn du unter Reizbarkeit, Wassereinlagerungen oder zyklusbedingter Migräne leidest. Er wird sogar als pflanzliches Antidepressivum bei hormonell bedingter Depression eingesetzt. Der Vorteil an Mönchspfeffer ist die vielseitige Einnahmemöglichkeit. Wenn du beispielsweise keinen Tee trinken magst, gibt es das pflanzliche Heilmittel auch in Tabletten-, Kapsel- und Tropfenform – oder du nutzt es wie normalen Pfeffer zum Würzen deiner Mahlzeiten.
Wir haben in unserem Sortiment zum Beispiel Mönchspfeffer-Tabletten die pro Tablette 10mg Mönchspfefferextrakt enthalten, die am häufigsten empfohlene Tagesdosis. Unsere Tabletten sind vegan und bestehen zu 100% aus reinem Mönchspfeffer – ohne unnötige Zusätze oder Streckungsmittel. Ein weiterer Vorteil: die Tabletten sind besonders klein und lassen sich sehr gut schlucken. Die kleine Dose (die in jede Handtasche passt) mit 300 Tabletten findest du hier in unserem Shop:

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Medikamentöse Behandlung

Sollten dir widererwarten unsere Tipps gegen deine PMS-Beschwerden nicht helfen, kannst du natürlich immer noch den Frauenarzt deines Vertrauens aufsuchen und nach einem verschreibungspflichtigen Medikament fragen. Je nach Form deiner Beschwerden – ob Kopf-, Bauch- oder Rückenschmerzen, Stimmungsschwankungen, Wassereinlagerungen, etc. – wird er dir ein Rezept für ein Hormonpräparat, Diuretikum (entwässerndes Medikament) oder auch ein Antidepressivum verschreiben. Wenn du vor allem unter Kopfschmerzen und Unterleibskrämpfen leidest, kannst du zunächst auch auf ein einfaches Schmerzmittel wie z.B. Aspirin zurückgreifen. Die enthaltene Acetylsalicylsäure wirkt nicht nur schmerzlindernd, sondern auch durchblutungsfördernd und kann auf diese Weise verspannte Muskeln lockern.

Wir hoffen, unsere Tipps helfen dir und du kannst deinen Tagen vor den Tagen in Zukunft entspannter entgegenblicken. Berichte uns gerne deine Erfahrungen.

 

Gesunde Grüße
Dein Sanhelios-Team


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