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Nagelpilz – Ein unschönes Problem


Sobald die ersten richtig warmen Tage anbrechen, möchten wir alle unsere offenen Schuhe aus dem Schrank holen, um unsere Füße genauso in der Sonne baden zu können wie den Rest unseres Körpers. Aber was, wenn die Nägel brüchig, fleckig oder verfärbt sind? Das könnten Anzeichen für Nagelpilz sein.  Wie du diesen erkennst, ihn behandelst und ihm auch in Zukunft vorbeugen kannst, erfährst du in diesem Beitrag.

Was ist Nagelpilz?

Nagelpilz ist eine Infektion der Fußnägel (aber auch Fingernägel) durch bestimmte Arten von Pilzen, die sich von dem Keratin ernähren, welches Bestandteil unserer Haut und Nägel ist. In manchen Fällen sind Hefe- oder Schimmelpilze dafür verantwortlich, aber meistens sind es Fadenpilze, sogenannte Dermatophyten, die für die Infektion sorgen. Und wie der Name schon sagt (Derma=Haut), befinden sich diese Pilze meist schon längere Zeit auf deiner Haut, bevor sie auf Nägel übergehen. Solltest du dir also irgendwo einen Fußpilz eingefangen haben, dann ist es umso wichtiger, diesen rechtzeitig zu behandeln, denn sonst breiten sich die mikroskopisch kleinen Pilze aus und befallen deine Nägel. Aber auch eine umgekehrte Ausbreitung vom Nagel auf den Rest des Fußes oder der Finger ist möglich, einfach weil es sich bei beiden Krankheiten um die gleichen Erreger handelt.

Falls du dich bereits mit einem Nagelpilz rumschlägst, solltest du nicht länger warten sondern schleunigst aktiv werden. Eine Nagelpilz Behandlung kann langwierig und kompliziert sein. Insbesondere die richtige Behandlung ist für den Erfolg ausschlaggebend, dazu aber später mehr. Bedeutend ist eine schnelle und effektive Behandlung auch deshalb, weil es sonst passieren könnte, dass deine Nägel komplett zerstört werden.

Häufigkeit und Risikofaktoren von Nagelpilz

Wusstest du, dass etwa 15 bis 20 % der Deutschen an Nagelpilz leiden? Das sind zwischen zwölf und 16 Millionen Menschen. Bei älteren Personen ab 65 Jahren wird die Häufigkeit sogar auf 45 % geschätzt. Dreiviertel der Nagelpilzinfektionen treten dabei an den Füßen auf. Du kannst dir den Grund denken: Unsere Füße und Fußnägel sind durch enges Schuhwerk oder Druck beim Sport deutlich mehr Belastungen ausgesetzt, wodurch mikrofeine Verletzungen an Nägeln und Haut entstehen können. Und das feuchtwarme Klima in Socken und Schuhen tun dann ihr Übriges, um es den Pilzen gemütlich zu machen.

Natürlich gehören vor allem auch Schwimmbäder und Saunen zu den Risiko-Spots, da sich hier viele Pilzerreger rumtreiben. Darüber hinaus infizieren sich Menschen leichter, deren Durchblutung gestört ist, wie beispielsweise bei Diabetes oder arteriellen Problemen. Aber auch wenn du ein schwaches Immunsystem hast, haben die Erreger ein leichteres Spiel bei dir und es ist besonders wichtig, dass deine Fußpflege zur Routine wird.

Viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass rund 80% der Nagelpilz-Infektionen auf einen Haupterreger Namens Trichophyton rubrum zurückzuführen sind. Das Gemeine an diesem kleinen Kerl ist seine Eigenschaft, dass er unser Immunsystem austricksen kann, sodass die körpereigene Abwehr gar nicht erst reagiert. An einer medikamentösen Behandlung der erkrankten Nägel kommt man daher in der Regel leider nicht vorbei.

So erkennst du Nagelpilz

Natürlich fragst du dich nun, woran du einen Nagelpilz erkennen kannst bzw. welche Symptome du beachten solltest. Deswegen hier einmal die Hardfacts:

  • die Nägel werden brüchig und teilweise spalten sich Hornschichten ab
  • weiße Streifen oder Flecken
  • weiß-gelbliche bis bräunliche Verfärbungen der Nägel
  • die Nagelplatte wird dicker oder verformt sich
  • Entzündung des Nagelbetts
  • in manchen Fällen kann sich der infizierte Nagel auch komplett vom Zeh lösen

Grundsätzlich sehen die verschiedenen Infektionen relativ gleich aus, bis auf einen kleinen Unterschied. Denn während sich die Infektion durch Hautpilze vom vorderen Nagelrand her ausbreitet, entwickelt sich die Verfärbung durch Hefepilze an der Nagelwurzel.

Das klingt jetzt alles wirklich unschön. Und mit solchen Nägeln möchtest du dich natürlich nicht am Strand oder bei einer Gartenparty blicken lassen. Deswegen kommen wir direkt zum Thema Behandlung, damit du weißt, wie du das Problem in den Griff bekommst.

Wie kannst du Nagelpilz am besten behandeln?

Vorweg müssen wir dir leider sagen, dass es sich um eine relativ langwierige Prozedur handelt, den Pilz loszuwerden. Denn ein Nagel gilt erst als „geheilt“, wenn der gesunde Nagel komplett nachgewachsen ist. Das kann bei Fingernägeln ungefähr ein halbes Jahr dauern, bei Fußnägeln sind es meist neun bis zwölf Monate. Solange wird es wohl erstmal nichts mit Flip Flops, Sandalen oder offenen Pumps.

Je nach Schweregrad des Befalls gibt es die äußerliche und die innerliche Anwendung. Letztere ist eine sogenannte systemische Therapie in Tablettenform (muss vom Arzt verschrieben werden) und diese solltest du vor allem nur dann verwenden, wenn deine Nagelwurzel oder mehr als 50 % deiner Nägel vom Pilz betroffen sind. Bei schwächeren Verläufen kannst du aber auch auf einen medizinischen Anti-Pilz-Nagellack zurückgreifen. Diese gibt es rezeptfrei in deiner Apotheke oder z.B. hier bei uns, und du kannst sie selbst zu Hause anwenden. Hierbei ist wichtig, dass du die Nagellack-Kur mehrmals täglich und solange anwendest, bis alle deine Nägel wieder gesundaussehen.

Viele Lacke haben einen kleinen Nachteil: du musst deine Nägel vorher anfeilen, damit die Wirkstoffkonzentration stark genug im erkrankten Nagel ankommt. Das ist zwar kein großer Aufwand, aber du solltest bei der Anwendung darauf achten, dass du keine infizierten Nagelspäne im Bad verteilst, um eine Wiederansteckung zu vermeiden und deine Famiele und/oder Mitbewohner zu schützen.

Eine Lösung gegen Nagelpilz, die ohne vorheriges anfeilen der Nägel auskommt und deren Wirkstoff tief in den Nagel einzieht, bekommst du z.B. bei uns. Unsere Sanhelios Nagelkur gegen Nagelpilz zieht tief in den Nagel ein und tötet den Pilz innerhalb von 20 Sekunden.

Jetzt könnte man denken, super ich wende die Lösung einmal an und alles ist in Butter. Leider nein, auch unsere Nagelkur muss so lange 2x täglich angewendet werden bis der Nagelpilz herausgewachsen ist. Nur so kann man wirklich auf Nummer sicher gehen das der Nagel wirklich zu 100% frei von Nagelpilz ist. Dennoch liegen die Vorteile unserer Nagelkur gegenüber vielen anderen Produkten auf der Hand:

  • tötet den Nagelpilz in 20 Sekunden
  • ist hygienisch und einfach anzuwenden (ohne anfeilen des Nagels)
  • enthält einen patentierten Wirkstoff mit wissenschaftlich bewiesener Wirkung
  • verhindert die Ansteckung anderer Nägel
  • ist auch für Diabetiker geeignet
  • ist in einer 10ml Großpackung erhältlich und reicht so meist für mehrere Monate

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So, nun aber genug der Eigenwerbung. Egal für welches Produkt du dich auch entscheidest, das Wichtigste in der Behandlung von Nagelpilz ist Konstanz. Nur wenn du den oder die betroffenen Nägel jeden Tag behandelst kannst du am Ende sicher sein das er zu 100% verschwunden ist. Klingt langwierig und abschreckend oder? Finden wir auch daher erfährst du im nächsten Abschnitt wie du dich am besten vor einer Ansteckung mit Nagelpilz schützt.

So kannst du Nagelpilz vorbeugen

Wir haben dir ja oben schon kurz erklärt, dass sich Pilze sich vor allem in feuchter Umgebung aufhalten und dort am besten wachsen. Deswegen solltest du immer auf trockene Füße und Hände achten. Das kannst du am einfachsten, indem du sie nach Wasserkontakt immer gut abtrocknest oder zusätzlich trockenföhnst. Und natürlich stehen Badelatschen ganz oben auf der Liste für Schwimmbäder, Umkleidekabinen oder Gemeinschaftsduschen. Schließlich weiß man nie, wer da vorher herumgelaufen ist.

Der zweite Knackpunkt sind deine Schuhe und Socken, diese sollten im Optimalfall locker und bequem sitzen, besonders wenn du viel zu Fuß läufst. So kannst du Druckstellen, Verletzungen oder übermäßiges Schwitzen zwischen deinen Zehen vermeiden. Packe dir beim Wandern zum Beispiel Ersatzstrümpfe ein, damit du immer trockenen Fußes unterwegs bist. Und auch atmungsaktive Schuhe sind super. Jetzt denkst du wahrscheinlich „bequeme Schuhe sind aber selten hübsch“, aber es gibt genug schöne Schuhe, die deinen Füßen guttun. Ja, wir sind alle ein bisschen eitel, aber die Gesundheit sollte doch im Vordergrund stehen, oder?

Und noch ein letzter Tipp für die Hygiene wenn du von Nagelpilz betroffen bist: Damit du einer erneuten Ansteckung und Verbreitung vorgreifen kannst, wasche alle Stoffe, die mit deinen Füßen in Berührug kommen, bei mindestens 60° C oder verwende einen speziellen Hygienespüler – so werden alle Sporen abgetötet.

Wir wünschen dir einen unbeschwerten Sommer und eine schöne Barfuß-Saison.

Gesunde Grüße

Dein Sanhelios-Team

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